Tim Lutz
11. August 2022

Materialwirtschaft

Die Materialwirtschaft bezeichnet den gesamten Warenstrom in einem Unternehmen und gehört zu den Aufgabengebieten der Produktionswirtschaft und -logistik. Hierzu zählen die Beschaffung, die interne Bereitstellung und Lagerung der Materialien sowie die Distribution – sprich der koordinierte Warenfluss zwischen Lieferanten, Kunden, Bedarfsträgern und Lagern. Alle Warenströme werden betriebswirtschaftlich untersucht und zeitlich, qualitativ, räumlich und mengenmäßig angepasst. Im Vordergrund steht die Gewinnoptimierung, wobei zwecks Vergleichbarkeit Kennzahlen verwendet werden.

Relevanz der Materialwirtschaft

Der Warenstrom eines Unternehmens ist ein äußerst wichtiger Faktor für dessen Gewinnoptimierung, denn eine effiziente und strukturierte Materialwirtschaft bietet Wettbewerbsvorteile in vielerlei Hinsicht. Rund um die Prozesse der Materialwirtschaft lässt sich das komplette Unternehmen aufbauen, sodass die optimalen Warenströme entwickelt werden müssen.
Um die Kapitalbindung herabzusenken, können Unternehmen Prozesse, wie z.B. die Beschaffung, auf Basis des Just-in-Time-Prinzips abwickeln. So lagern Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe nur über einen sehr kurzen Zeitraum im Unternehmen und werden direkt für die Produktion verwendet. Indem auf diese Weise weniger Lagerfläche für die Vorprodukte benötigt wird, sinken parallel die Lagerkosten. Idealerweise ist es aber auch möglich, dass diese gar nicht erst gelagert werden, sondern direkt zu den jeweiligen Maschinen geliefert und genutzt werden.

Dementsprechend hängen sowohl Qualität, Servicegrad, Kosten als auch Wirtschaftlichkeit signifikant von einer optimal gestalteten Materialwirtschaft ab. Darüber hinaus kann auch die Kundenzufriedenheit spürbar gesteigert werden – schließlich führt nur eine korrekt funktionierende Disposition dazu, dass das benötigte Material zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle und in geforderter Menge und Qualität zur Verfügung steht. Das wiederum ist die Basis für hohe Termintreue und kleinstmögliche Durchlaufzeiten.

Wichtig ist die Materialwirtschaft auch im Hinblick auf die Lagerverwaltung. Unternehmen wissen dadurch jederzeit, wie viele Rohstoffe, fertige Erzeugnisse, Ersatzteile usw. sich im Lager befinden. Automatisiert können so Kennzahlen wie etwa die aktuelle Bewertung ausgerechnet werden, auf dessen Grundlage Prozesse wie zum Beispiel die Kommissionierung, Versandplanung und Inventur bedeutend einfacher und schneller abgewickelt werden können.

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Ziele und Zielkonflikte

Zunächst einmal liegt das generalisierte Hauptziel der Materialwirtschaft im Erreichen des materialwirtschaftlichen Optimums, d. h. im (a) Bereitstellen der benötigten Materialien (b) in der erforderlichen Qualität und (c) in der erforderlichen Quantität (d) zur rechten Zeit, (e) am richtigen Verbrauchsort. Ferner können die einzelnen Ziele der Materialwirtschaft im Allgemeinen den folgenden drei Teilbereichen zugeordnet werden:

  • Sachziele (Befriedigung des Materialbedarfs, „materielle Liquidität“)
  • Formalziele (wirtschaftliche Ziele: Kostenoptimierung, Erkennen und Umsetzen von Einsparpotenzialen, Vermeiden von Verschwendung)
  • Sozialziele (Umweltschutz, Recycling, Imageverbesserung)

Bei den Sachzielen geht es um die Sicherstellung, dass die benötigten Güter bei Bedarf bereitgestellt werden, und zwar entsprechend den sechs “R” der Logistik:

  • die richtige Ware
  • zur richtigen Zeit
  • am richtigen Ort
  • in der richtigen Menge
  • in der richtigen Qualität und
  • zu den richtigen Kosten

Im Bereich der Formalziele werden Aufdeckung und Nutzung von Einsparungspotentialen behandelt. Darunter fällt:

  • das Abwägen zwischen den Kosten für die Bereitstellung der Güter (Lieferbereitschaftsgrad) und den Kosten für eine eventuell nicht vorhandene, aber benötigte Menge (Fehlmengenkosten). Diese Kosten gilt es zu optimieren.
  • die Reduzierung des in den Lagerbeständen gebundenen Kapitals (Kapitalbindungskosten) durch die Verringerung der Lagerbestände und der Vermeidung von Lagergütern.

Primäres Sozialziel dagegen ist der Beitrag zum Umweltschutz. Im Einzelnen geht es dabei um die Einhaltung gesetzlicher Richtlinien und Vorschriften in Bezug auf Emissionen, den Gebrauch und die Entsorgung von verschiedensten Materialien und Gefahrstoffen und ferner um die Realisierung von Kosteneinsparungspotentialen bei der Materialbeschaffung durch Recycling. Auch das Schaffen von Wettbewerbsvorteilen durch Imagepflege ist Teil dieses Zielbereichs.

Zielkonflikte entstehen dann, wenn eine angestrebte Verbesserung beim Verfolgen eines Zieles zur Verschlechterung beim Verfolgen eines anderen Zieles führt. Ein Beispiel hierfür sind die gegenüberstehenden Aspekte der Beschaffungskosten und Kapitalbindung: Um erstere niedrig zu halten, sollten große Mengen an Material eingekauft werden (Mengenrabatt). Dies führt jedoch zu großen Lagerbeständen, die Kosten in Form einer hohen Kapitalbindung verursachen. Weil die einzelnen Ziele nicht alle vollständig und gleichzeitig erreicht werden können, liegt es im Aufgabengebiet einer Unternehmung, zu bestimmen, welchem Ziel mehr Gewicht beizumessen ist.

Objekte

Ihre vielfältigen Funktionen führt die Materialwirtschaft unter anderem für die folgenden Beschaffungsgüter aus:

  • Rohstoffe (z. B. Metalle, Autogurte oder Wolle)
  • Hilfsstoffe (z. B. Lötzinn, Faden oder Zwirn)
  • Betriebsstoffe (z. B. Maschinenöl, Wasser oder Strom)
  • Vorprodukte, Zulieferteile
  • Handelswaren (z. B. Karton oder Gebrauchsanweisungen)
  • Verschleißteile
  • Abfallprodukte (z. B. Verschnitt bei Metallblechen)

Bereiche der Materialwirtschaft

In der Materialwirtschaft wird von mehreren Bereichen gesprochen, in denen Waren fließen und Optimierungen vorgenommen werden. Diese können an mehreren Stellen erfolgen, da Materialströme ein Unternehmen von der Beschaffung über die Produktion bis hin zur Distribution durchlaufen.

Des Weiteren gibt es verschiedene Ansätze. Die integrierte Materialwirtschaft (Minimalansatz), bildet sich durch die Beschaffung, die Lagerhaltung, die Logistik und die Entsorgung. Bei der erweiterten integrierten Materialwirtschaft wird zusätzlich der Bereich Produktionsplanung hinzugezogen. Die total integrierte Materialwirtschaft (Maximalansatz) beinhaltet letztendlich noch die Distribution.

Zur Bewältigung der komplexen Aufgaben in der Materialwirtschaft werden in der Praxis häufig IT-gestützte ERP-Lösungen genutzt. ERP steht für Enterprise-Resource-Planning und beschreibt integrierte, bereichsübergreifende betriebswirtschaftliche Anwendungspakete. Diese Pakete erfassen die operativen Prozesse der Materialwirtschaft, der Produktion und des Vertriebs mit dem Finanz- und Rechnungswesen, sowie der Personalwirtschaft. Von allen Funktionsbereichen lässt sich auf eine zentrale Datenbank zugreifen.

Beschaffung

Die Beschaffung (integrierte Marktwirtschaft) umfasst in einem Unternehmen alle Aufgaben rund um die Besorgung von notwendigen Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen, Handelswaren, Dienstleistungen, Investitionen, Energien und Informationen. Der Prozess kann bei der Materialwirtschaft durch die Beschaffung und Betrachtung jedes einzelnen Produktes hinterfragt, aber auch gleichzeitig optimiert werden.

Zusätzlich gibt es unterschiedliche Arten der Materialbeschaffung, dazu gehören die Einzelbeschaffung, die Vorratsbeschaffung, die Beschaffung mittels ABC-Analyse und die bereits erwähnte Beschaffung nach dem Just-in-Time-Prinzip.

Bei der Einzelbeschaffung werden Waren erst dann bestellt, wenn sie wirklich benötigt werden.Ein Problem dabei ist, dass es zu Lieferverzögerungen kommen kann, jedoch werden sowohl die Lagerkosten als auch die Kapitalbindung reduziert.

Die Vorratsbeschaffung beschreibt im Wesentlichen die Anschaffung sehr großer Mengen, dabei werden insgesamt die Beschaffungskosten reduziert. Gleichzeitig steigen aber auch die Lager- und Kapitalbindungskosten.

Die ABC-Analyse kann dabei helfen, wichtige und häufig verwendete Güter von den weniger wichtigen Gütern zu unterscheiden. Auf Basis dieser Trennung sollte man die Wahl der Beschaffungsart treffen.

Bei der Optimierung sollten dann folgende Aufgaben durchlaufen werden:

  • Durchführung einer Make-or-Buy-Analyse
  • Aufstellung der Bedarfsplanung
  • Auswahl der Lieferanten
  • Festlegung der Lieferzeitpunkte
  • Optimierung der Lagerflächen
  • Organisation der Transporte
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Materialbedarfsermittlung

Um vor der Beschaffung den nötigen Bedarf ermitteln zu können, bieten sich drei Verfahren zur Materialbedarfsplanung an. Die deterministische, stochastische und heuristische Bedarfsermittlung.
Mithilfe der deterministischen Materialbedarfsermittlung wird der zukünftig auftretende Bedarf bestimmt. Dazu betrachtet man den aktuellen Absatz und die daraus resultierende Produktion. Um eine genaue Ermittlung des aktuellen Bedarfs zu ermöglichen, sind fest vergebene Kundenaufträge unentbehrlich. Neben den Kundenaufträgen werden für dieses Verfahren auch die Stücklisten und Arbeitspläne verwendet, denn somit wird das angestrebte Endprodukt in seine einzelnen Komponenten zerlegt, wodurch wiederum der Bruttobedarf der einzelnen Materialgruppen berechnet werden kann. Zusammen mit dem aktuellen Lagerbestand wird dann der Nettobedarf errechnet.

Die stochastische Materialbedarfsermittlung lässt sich etwas einfacher zusammenfassen, denn sie beschreibt lediglich die Betrachtung des vergangenen Bedarfs, wodurch sich Prognosen für die Zukunft erstellen lassen. Sie ist kurzfristig effektiver als die deterministische Planung, könnte aber langfristig weniger genau sein.

Zu guter Letzt bietet sich noch die heuristische Materialbedarfsermittlung an, sie beruht auf Erfahrungswerten und Faustregeln, ist demnach also generell eher ungenauer, dafür aber sehr flexibel.

Lagerhaltung

Eine weitere wichtige Aufgabe der Materialwirtschaft stellt die Lagerhaltung dar. Sie beschreibt im Grunde alle Vorgänge, die ein gewolltes Lagern eines Produkts oder Materials beinhalten. „Gewollt“ bedeutet hier, dass die Lagerung eine bestimmte Funktion innehat. Dies kann während des Produktionsvorgangs in einem Unternehmen unterschiedliche Gründe haben.

Eine dieser Funktionen, und zugleich die häufigste, ist die Ausgleichsfunktion. Sie beschreibt eine Art Puffer, welcher ein Lager erfüllt, sobald Material in größeren Mengen als benötigt gelagert wird. Ergänzend dazu gibt es noch die Bereitstellungsfunktion, welche den Unterschied zwischen Bereitstellung und Verkauf ausgleicht. Weitere nennenswerte Funktionen sind die der Sicherung, Veredlung und Spekulation.

Abschließend gehören zur Lagerhaltung aber auch unterschiedliche Lagerplatzvergabestrategien, sowie Ein- und Auslagerungsstrategien.

Intralogistik

Die Intralogistik beschreibt den Teil innerhalb der Logistik, der den Transport von Waren und Informationen innerhalb des Unternehmens oder Betriebsgeländes bezeichnet. Infolge der Beschaffung und eventuellen Einlagerung, werden die Materialien für die Produktion oder die Erbringung von Dienstleistungen verwendet. Dabei werden die innerbetrieblichen Prozesse der Warenströme hinterfragt und die Unternehmen sehen sich folgenden Fragen gegenübergestellt:

  • Wie funktioniert die Lagerentnahme?
  • Werden Zwischenlager benötigt?
  • Welches Computersystem steuert die Warenströme?
  • Welche innerbetrieblichen Transportmittel werden genutzt?
  • Wie lassen sich innerbetriebliche Transportwege verkürzen?
  • Kann Robotik effizienzsteigernd eingesetzt werden?

Produktion inklusive Entsorgung

Die Produktion (erweiterte integrierte Marktwirtschaft) zählt aufgrund der gesonderten Betrachtung ihrer Optimierung nur bedingt zur Materialwirtschaft, denn nur die Warenströme innerhalb der Produktion gehören in den Optimierungsprozess, sofern diese nicht bereits während der Intralogistik betrachtet wurde.

Eine Ausnahme bilden die während der Produktion anfallenden Ausschüsse und Abfälle, welche hinsichtlich ihrer Entsorgungsoptimierung untersucht werden.

Speziell im Produktionsbereich muss das Unternehmen aber beachten, wie Zwischenlagerungen vermieden werden können, wie die Transportwege aussehen, wie umweltfreundlich recycelt werden kann, aber auch, nach welcher Art und Menge produziert werden muss.

Distribution

Die Distribution (total integrierte Marktwirtschaft) und die damit verbundene Auslieferung der fertigen Waren bilden den letzten Bereich des Warenstroms. Vereinzelt wird zu diesem Bereich auch die Kommissionierung gezählt, welche im Vorfeld durchgeführt wurde. Auch hier müssen sich Unternehmen wieder Fragen stellen:

  • Kann die Kommissionierung automatisiert werden?
  • Wird die Distribution selbst durchgeführt oder vergeben?
  • Welche Spedition wird genutzt?
  • Wie werden die Produkte für den Versand verpackt?

Abgrenzung zwischen Materialwirtschaft und Warenwirtschaft

Da die Begriffe „Warenwirtschaft“ und „Materialwirtschaft“ häufig synonym verwendet werden, sollte man sie zum genaueren Verständnis einmal abgrenzen. Denn während die Warenwirtschaft die Tätigkeiten in einem Handelsunternehmen, die zur Steuerung des Warendurchflusses dienen, bezeichnet, beschreibt die Materialwirtschaft die Versorgung der Produktion mit Material. Eine Ähnlichkeit ist also durchaus vorhanden, es ergeben sich aber verschiedene Einsatzbereiche: die Warenwirtschaft im Handelsbereich und die Materialwirtschaft in Fertigungsunternehmen.

Schnittstellen der Materialwirtschaft zu anderen Bereichen

In der Materialwirtschaft ergeben sich viele Schnittstellen zu anderen Unternehmensbereichen, die wichtigste ist dabei die Logistik. Zwar beschäftigt sich diese in erster Linie mit den Güter- und Informationsströmen eines Unternehmens in ihre Außenbeziehungen, jedoch gibt es dabei Überschneidungen mit der Materialwirtschaft, welche ihren Fokus wiederum auf innerbetriebliche Material- und Datenströme legt.

Aufgaben sind unter anderem etwa die Beschaffung der nötigen Güter und deren Lagerhaltung. Dazu gehören auch der innerbetriebliche Transport und die Zwischenlagerung dieser Güter während des Produktionsprozesses, die Endlagerung von Fertigerzeugnissen, das Recycling und die Abfallentsorgung. Besonders die letzten beiden genannten Punkte gewinnen aufgrund der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte zunehmend an Bedeutung.

Die Materialwirtschaft wird durch die Bewertung der Materialbestände wiederum mit der Finanzbuchhaltung und dem Controlling verbunden. Lagerbestände, sowie Waren in Arbeit werden dabei zum Materialpreis bewertet. Die eigentliche Materialbewertung erfolgt dann mit dem Einstandspreis, dem GLD-Preis oder bei eigengefertigten Produkten mit dem kalkulierten Stückpreis.
Am Ende fließen die bewerteten Lagerbestände dann unmittelbar in die entsprechenden Bilanzpositionen ein. Zu beachten sind dann neben den korrekten Preisen auch die Bestandsmengen im Lager, denn diese sind bilanzwirksam und müssen somit korrekt sein. Sollten die dokumentierten Bestandsmengen aus verschiedenen Gründen fraglich erscheinen, ist eine Inventur unausweichlich, da die richtige Bestandsmenge neu ermittelt werden muss.

Der bewertete Materialverbrauch ist auch im Controlling notwendig, um etwaige Feststellungen von Ausschuss zu bewerten und um auf Fertigungsaufträgen die Preis- und Mengenabweichung zu ermitteln. Die Ist-Kosten der Eigenfertigung von Halbfabrikaten und End-Erzeugnissen werden im Rahmen der Produktionskontrolle ermittelt.

Kennzahlen

Die Messung der Warenströme im Unternehmen setzt die Ermittlung von Kennzahlen voraus. Durch deren Vergleich lassen sich Optimierungen nachhaltig herausarbeiten und im Benchmark mit anderen Unternehmen vergleichen. Gängige in der Materialwirtschaft genutzte Kennzahlen sind etwa die Materialintensität, Kosten pro Bestellung, Häufigkeit des Lagerumschlags, Durchschnittslagerdauer oder Servicegrad.

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SAP und Materialwirtschaft

Auch in der Materialwirtschaft spielt die Digitalisierung eine große Rolle. So lässt sich der gesamte Ablauf durch verschiedene SAP-Anwendungen stark vereinfachen. Die grundlegenden Prozesse werden durch SAP MM (abgebildet. Mithilfe von SAP MM-PUR lassen sich der strategische und operative Einkauf steuern, SAP MM-IN plant und erfasst die Warenbewegungen innerhalb eines Unternehmens, verschafft Überblick über die Warenbestände und unterstützt bei der Durchführung der Inventur.

Für den Aspekt Lagerverwaltung, inklusive lagerplatzgenauer Bestandsführung sind hingegen SAP WM bzw. der Nachfolger SAP EWM geeignet. Dieses Modul versorgt Mitarbeiter und Führungskräfte eines Unternehmens mit notwendigen Informationen über Warenbewegungen im Lager und gibt ihnen die Möglichkeit, Prozesse zu steuern, zu optimieren und zu automatisieren.

Fazit

Letztendlich umfasst die Materialwirtschaft zum einen die Versorgung der Produktion mit Material und zum anderen alle weiteren materialbezogenen Funktionen. Also alle Funktionen, die sich mit der Versorgung des Betriebes und der Steuerung des Materialflusses durch die Fertigung bis hin zur Auslieferung der Fertigerzeugnisse befassen.

Um eine reibungslose Produktion sicherstellen zu können, sind zudem eine stetige Optimierung und Kontrolle des Materialflusses unentbehrlich, denn nur so kann eine effiziente Nutzung von Ressourcen und Verringerung von Umweltauswirkungen gewährleistet werden.

Haben sie Fragen zum Thema Materialwirtschaft? Melden Sie sich bei uns und wir klären Ihr Anliegen in einem unverbindlichen Gespräch. Ich freue mich auf ihren Kontakt!

Tim Lutz

Tim Lutz

Mein Name ist Tim Lutz und ich bin der Bereichsleiter IT für Produktion und Logistik. Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit Logistiklösungen im SAP Umfeld.

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