Tim Lutz
 - 18. Mai 2020

So optimieren Sie Ihr Zählerlager mit SAP

Fehlt Ihnen die Transparenz in Ihrem Zählerlager und das schränkt Sie bei der Erfüllung Ihrer Ziele ein? In Zeiten der Digitalisierung haben Sie die Möglichkeit, mithilfe von mobiler Datenerfassung Ihre Prozesse zu optimieren. In diesem Beitrag möchte ich einmal darauf eingehen, wie Sie Ihr Zählerlager durch mobile Apps auf den neuesten Stand bringen.

Zähler sind einzigartig

Versorgerunternehmen nutzen große Kapazitäten, um ihre Zähler zu lagern. Das liegt daran, dass es sehr viele verschiedene Arten von Zählern gibt, die natürlich irgendwo untergebracht werden müssen. Stromzähler, Wärmezähler, Gaszähler oder Wasserzähler – sie alle brauchen einen Platz, an dem sie gelagert werden.

Dabei ist jeder Zähler durch eine Serialnummer einzigartig, was auch durch den Prozess im SAP-System abgebildet werden sollte. Dabei stehen meiner Erfahrung nach viele Unternehmen vor Herausforderungen, da dies zurzeit nicht der Fall ist. Oftmals werden im SAP-Lager die Zähler ohne Platzverwaltung und ohne Serialnummer geführt. Das bedeutet: Im SAP kann niemand nachvollziehen, welcher Zähler auf welchem Platz im Lager liegt. Das System liefert also keine Transparenz und die Zähler können nicht einzeln behandelt werden.

Verfolgung der Ziele nicht möglich

Diese mangelnde Transparenz und die schlechte Qualität der Daten im SAP stehen allerdings im Gegensatz zu den Zielen, die die meisten Abteilungen haben. Diese können wie folgt aussehen:

  • Erhaltung und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Kostenreduzierung bei der Abwicklung der verschiedenen Aufgaben in der Materialwirtschaft
  • Umsetzung von Sparmaßnahmen
  • Verbesserung des Dienstleistungscharakters des Lagers
  • Bindung bestehender sowie Gewinnung neuer Kunden

Zusätzlich dazu gibt es auch noch gesetzliche Vorgaben, die fortlaufend erfüllt werden müssen, wie beispielsweise das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG). Nur, wenn diese rechtlichen Grundlagen eingehalten werden, können Sie sich standesgemäß an die neuen Marktbedingungen anpassen.

Wie optimiere ich mein System?

Um die Ziele des Unternehmens einzuhalten und die Qualität Ihres Zählerlagers zu verbessern, können Sie Ihr System anpassen und optimieren. Die Optimierung des Zählerlagers geschieht typischerweise durch die Einführung von passenden SAP Backendprozessen und einer passenden Lösung zur mobilen Datenerfassung. Das ist unter anderem über die Module SAP MM, SAP WM, SAP Handling Unit Management und SAP Serialnummern möglich. Welche Komponenten Sie für Ihre Prozesse benötigen, sollten Sie individuell abwägen, da sich das von Fall zu Fall unterscheidet.

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Eine besondere Herausforderung ist unter anderem der Wareneingangsprozess. In diesem müssen teils genau angeforderte Serialnummern erfasst und im System weiterverarbeitet werden. Eine lückenlose Dokumentation ist dabei Pflicht. Mithilfe von modernen Geräten zur mobilen Datenerfassung und Standard-Apps können Sie bereits im Wareneingangs- und Qualitätssicherungs-Prozess mobil, einfach und schnell arbeiten und diese Herausforderung überwinden.

Auch den weiteren Lagerprozess sollten Sie abhängig von Ihren individuellen Anforderungen gestalten. Dabei können Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Ist eine Serialisierung bis auf Lagerplatzebene erforderlich?
  • Ist eine Lagerplatzverwaltung auf Platzebene erforderlich?
  • Wie viele Zähler werden pro Jahr umgeschlagen?
  • Sind weitere Prozesse (Eichung etc.) direkt in die Lagerprozesse integriert?

Schnell und einfach mobile Apps nutzen

Für die verschiedenen Module gibt es bereits ein breites Portfolio an modernen Standard-Apps, die Sie schnell und einfach in Ihrem Unternehmen integrieren können. Dazu reicht ein Blick auf Ihre Prozesse und Anforderungen und Sie können in nur kurzer Zeit durchstarten. Wenn Sie mehr Informationen zur mobilen Datenerfassung haben möchten, schauen Sie doch mal in unser kostenloses E-Book: https://mind-logistik.de/download/e-book-mobile-datenerfassung/

Tim Lutz

Tim Lutz

Mein Name ist Tim Lutz und ich bin der Fachbereichsleiter von Mindlogistik. Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit Logistiklösungen im SAP Umfeld.

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