Tim Lutz
 - 19. Oktober 2018

SAP MM Materialstamm – Standardwerkzeuge nutzen

SAP MM Materialstamm – Nutzung der Standardwerkzeuge

Für wie viele Prozesse in Ihrem Unternehmen nutzen Sie Daten aus dem SAP MM Materialstamm? Vermutlich für sehr viele.

In unseren Kundenprojekten können wir häufig beobachten, dass Materialstammdaten stiefmütterlich behandelt werden. Dies führt spätestens nach einigen Jahren zu großen Problemen.

Sie stellen fest, dass Sie außerordentlich viele Dubletten im System haben? Ein neues Projekt kann nicht abgeschlossen werden, weil die Materialstammdaten unsauber oder unvollständig sind? Diverse Prozesse funktionieren aufgrund von Stammdaten nicht? Viele Unternehmen denken dann an ein neues System für das Stammdatenmanagement. Diese Annahme ist aber in vielen Fällen zu voreilig getroffen. Nur durch die Einführung eines „Systems“ werden sich die Stammdaten in Ihrem Unternehmen nicht verbessern.

Checkliste: So finden Sie den richtigen Partner für Ihr SAP-Logistik-Projekt

Was Sie bei der Wahl eines Projektpartners im Bereich SAP Logistik beachten sollten.

Was sind die Ursachen für schlechte Materialstammdaten?

Häufige Ursachen sind:

  • Weitreichend verteilte Berechtigungen
  • Keine klaren Zuständigkeiten
  • Beteiligten im Materialstammprozess fehlt der Blick für das große Ganze
  • Anzeige von unnötig vielen Feldern
  • Kein klar definierter Materialstamm-Prozess
  • Niemand ist für den Materialstamm verantwortlich
  • Keine Kontrolle von Dubletten

Die Lösung für diese Probleme kann in einem neuen (meist teuren) System liegen. Wir bevorzugen aber erstmal zu prüfen, ob nicht eine pragmatischere Lösung möglich ist. Durch die Definition eines klaren Prozesses, klarer Zuständigkeiten und guten Schulungen für alle Beteiligten können Sie bereits die Hälfte der Probleme beseitigen.

SAP MM Materialstamm für besseres Stammdatenmanagement

Viele Ursachen eines schlechten Stammdatenmanagements lassen sich durch die korrekte Nutzung von SAP Standardwerkzeugen lösen:

  • Korrekte Rollen und Berechtigungen: Damit kann jeder Nutzer im Prozess nur noch die Sichten im Materialstamm pflegen, die für ihn relevant sind.
    • Beispielsweise pflegt ein Mitarbeiter aus der Logistik nur noch die Lagersichten. Alle anderen bekommt er bei der Anlage/Bearbeitung nicht mehr angezeigt.
  • Nutzen des Materialstatus: Sie können den Materialstatus so ausprägen, dass dieser in der entsprechenden Reihenfolge einen sauberen Prozess ergibt. So können Sie jederzeit nachvollziehen, welches Material in welchem Status ist.
  • Ausblenden von Feldern: Sie können mit einem cleveren Einsatz von SAP Bordmitteln große Verbesserungen in der User Experience erzielen: Prüfen Sie beispielsweise den Einsatz von SAP Screen Personas. Damit können Sie gezielt, schnell und sehr kostengünstig die SAP Standardtransaktionen anpassen.

Wenn die oben beschriebenen Bordmittel nicht mehr ausreichen, bleibt es zu prüfen, ob durch den gezielten Einsatz von BADIS o.ä., eine Verbesserung erzielt werden kann. Auch ist zu prüfen, ob eventuell ein SAP MDG System den Prozess weiter verbessern kann. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie Fragen zu SAP MM Materialstamm und der Nutzung der Standardwerkzeuge haben.

Tim Lutz

Mein Name ist Tim Lutz und ich bin der Fachbereichsleiter von Mindlogistik. Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit Logistiklösungen im SAP Umfeld.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie mich!



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