Struktur im Einkauf mit SAP Self-Service Procurement
In vielen Unternehmen entstehen abteilungsübergreifend variable Bedarfe, die von Dienstleistungen über unterschiedliche Materialien bis hin zu Produktionsgütern reichen. Ohne klare Systemunterstützung laufen diese Anforderungen jedoch häufig unstrukturiert ab. Wie SAP Self-Service Procurement in SAP S/4HANA den Beschaffungsprozess strukturiert und aufteilt, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Was ist SAP Self-Service Procurement?
Self-Service Procurement ist eine Lösung für Ihren Einkauf aus dem SAP S/4HANA Standard, die Ihre Beschaffung vollständig abbildet. Daher sind Sie mit dem Programm in der Lage, Ihre Beschaffungsstrategie systemgestützt umzusetzen. Zusätzlich haben alle Ihre bedarfstragenden Mitarbeiter hiermit die Möglichkeit, Einkäufe zu tätigen.
In dem Zuge initiieren bspw. Mitarbeiter aus der Produktion oder Instandhaltung den Beschaffungsprozess direkt, ohne Ihre Einkäufer einbinden zu müssen. Um dabei systemseitige Hürden in der Nutzung zu vermeiden, ist die Lösung besonders nutzerfreundlich gestaltet. Dadurch begünstigt die Lösung einen schnellen und unkomplizierten Ablauf.
Durch die Basis von SAP S/4HANA sind viele Schnittstellen mit weiteren Komponenten zu der Lösung möglich. Dazu gehört bspw. die Materialwirtschaft, wodurch Bestandsmengen und Bestandswerte automatisch aktualisiert und fortgeschrieben werden.
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Der Beschaffungsprozess mit SAP Self-Service Procurement
Mithilfe der Lösung können Sie Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen befähigen, Bestellungen zu initiieren. Dabei arbeitet das System mit der Erzeugung von Warenkörben. Dadurch führen die Bedarfsträger mithilfe weniger Klicks Waren zum Warenkorb hinzu, setzen die Bestellung ab und stoßen einen Workflow für die Genehmigung dieser Beschaffung an.
Das System stellt für die Produktauswahl verschiedene Kataloge zur Verfügung. Dazu gehören zum einen integrierte Kataloge, die direkt im System eine hohe Transparenz und Übersicht bieten. Zum anderen ermöglichen Punch-Out-Kataloge eine Weiterleitung auf die Seite des jeweiligen Lieferanten. Ist das gewünschte Produkt in keinem der Kataloge enthalten, können Sie Ihre spezifischen Anforderungen über eine Freitextposition erfassen.
Da im System viele Mitarbeiter befähigt sind, Bestellungen zu initiieren, braucht es Rollen, um die Vielzahl der Aktivitäten zu kontrollieren. Für diesen Fall können Sie bspw. einen Admin befähigen, die Warenkörbe der Bedarfsträger einzusehen und Folgeprozesse zu überwachen. Darüber hinaus können Sie eine Rolle für die Bestätigung des Warenkorbs einführen, um den Beschaffungsprozess zu genehmigen.
Vorteile von SAP Self-Service Procurement
SAP Self-Service Procurement bringt eine Reihe an Vorteilen mit sich. Dazu gehören:
- Intuitive Systemnutzung für einen schnellen Einstieg
- Effiziente Beschaffung durch systemgestützte Workflows
- Durchgängige Transparenz über Kataloge und Prozesse
- Nutzerfreundliche Bedarfserfassung über Warenkörbe
- Schnelle, einfache und effiziente Beschaffungsabläufe
Fazit
SAP Self-Service Procurement in SAP S/4HANA sorgt für die Strukturierung der zahlreichen Bedarfe aus Ihren Abteilungen. So können Mitarbeiter ihren Bedarf selbst erfassen und direkt einen Genehmigungsworkflow anstoßen. In diesem Gefüge sorgen zusätzliche Rollen wie Admins oder Genehmiger für einen reibungslosen Ablauf und erforderliche Freigaben. Unternehmen profitieren dadurch von Flexibilität , Transparenz, und einem schnellen Beschaffungsprozess.
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Sprechen Sie gerne mit unseren Experten und erfahren Sie, wie Sie Ihre Beschaffung mit SAP Self-Service Procurement erfolgreich in Ihrem Unternehmen strukturieren.





