Kundenerfolg

Einführung einer Materialstammdatenklassifizierung bei Heye International

Herausforderung
Dublettenbildung aufgrund unzureichender Stammdatenqualität
Unsere Lösung
Implementierung einer einheitlichen Materialklassifizierung im SAP ECC-System
Über das Unternehmen
Heye International
Heye International ist ein weltweit tätiges Maschinen- und Anlagenbauunternehmen mit Sitz in Obernkirchen (Niedersachsen), spezialisiert auf Hochleistungstechnologie für die Behälterglasindustrie. Mit rund 600 Mitarbeitern und einem Umsatz von etwa 100 Mio. € unterstreicht das Unternehmen seine bedeutende Position in der Branche. Seit seiner Gründung 1799 – zunächst als Glashütte, später als innovativer Anlagenbauer – vereint Heye Tradition und moderne Technik. Unter dem Leitmotto „We are Glass People“ bietet Heye ein Portfolio von High-End-Formation («Hot End» – HiPERFORM) über Inspektionstechnik («Cold End» – HiSHIELD) bis zu digitalen Services und Projektsupport («HiTRUST»). Seit 2003 agiert Heye eigenverantwortlich innerhalb der Ardagh Group. Kunden sind globale Marktgrößen wie Anheuser‑Busch InBev, Owens-Illinois oder Verallia sowie mittelständische Betriebe, ein Beleg für technologische Exzellenz und Erfahrung.
Referenz_Heye3
Branche
Anlagen- und Maschinenbau
Mitarbeiter
600
Standort(e)
Obernkirchen

Ausgangslage des Unternehmens

Nach der Einführung einer zentralen Stammdatenpflege zeigte sich, dass die Qualität der vorhandenen Materialstammdaten nicht den Anforderungen entsprach. Insbesondere in der Konstruktionsabteilung kam es wiederholt zu mehrfachen Anlagevorgängen für identische Materialien. Um diese Problematik zu lösen, wurde ein umfassendes Projekt initiiert, das darauf abzielte, die Materialklassifizierung im Unternehmen grundlegend zu optimieren und damit die Stammdatenqualität nachhaltig zu erhöhen.

Beschreibung unserer Zusammenarbeit

Im Rahmen des Projekts wurden zunächst Workshops durchgeführt, in denen gemeinsam mit den relevanten Fachbereichen eine optimale Klassifizierungshierarchie entwickelt wurde. Dabei standen verschiedene Systematiken wie ECLASS, proficlass und GPC zur Evaluierung, um die für das Unternehmen passende Struktur zu identifizieren. Nach der Entscheidungsfindung erfolgte der Aufbau der neuen Hierarchie im SAP ECC-System, begleitet durch eine enge Abstimmung mit den Fachabteilungen. Anschließend wurde die Umsetzung durch Schulungen der Mitarbeiter unterstützt, um die Akzeptanz der neuen Prozesse sicherzustellen und eine reibungslose Anwendung zu gewährleisten.

Ergebnis der Zusammenarbeit

Das Ergebnis des Projekts war ein einheitlicher Prozess zur Klassifizierung von Materialien, der die Datenqualität erheblich verbesserte. Durch die neue Systematik konnten Dubletten konsequent vermieden und die Grundlage für einen höheren Automatisierungsgrad geschaffen werden. Zudem wurde die Suche nach Materialien deutlich vereinfacht, was eine spürbare Zeitersparnis im Arbeitsalltag der Mitarbeiter mit sich brachte. Damit leistete das Projekt einen wesentlichen Beitrag zur Effizienzsteigerung und Prozesssicherheit im Unternehmen.

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Lea Sittermann
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