Kennen Sie Prozesse in Ihrem Unternehmen, bei denen Abrechnungen erst nachträglich entstehen – etwa für Frachtvergütungen, Provisionen oder sonstige Leistungen? Und wissen Sie jederzeit genau, wie diese Abrechnungen zustande kommen? Mein Kollege Jan-Christian Kaspareit geht in seinem Vortrag gemeinsam mit der Westfalen AG beim DSAG-Jahreskongress am 06. Oktober 2026 in Köln genau auf dieses Thema ein. Schauen Sie gerne vorbei, wenn Sie vor Ort sind.
Die Herausforderungen im Abrechnungsmanagement
In vielen Unternehmen laufen solche Abrechnungen noch über historisch gewachsene Prozesse, individuelle Eigenentwicklungen oder Excel-Tabellen. Was lange funktioniert hat, stößt mit zunehmender Komplexität schnell an Grenzen: Abrechnungen werden schwer nachvollziehbar, manuelle Nacharbeiten nehmen zu und Fachbereich, Finance, IT sowie externe Partner arbeiten nicht immer auf derselben Grundlage. Das kann zu Missverständnissen, Rückfragen oder sogar Konflikten führen.
Genau hier setzt SAP Condition Contract Management, kurz SAP CCM, an.
Zu diesem Thema hält unser SAP-Logistikexperte Jan-Christian Kaspareit gemeinsam mit der Westfalen AG einen Vortrag auf dem DSAG-Jahreskongress am 6. Oktober 2026 in Köln. Darin zeigt er, wie sich komplexe Abrechnungsprozesse mit SAP CCM strukturierter, transparenter und zukunftssicherer gestalten lassen. Im Fokus steht ein konkretes Praxisbeispiel aus der Zusammenarbeit mit der Westfalen AG.
Die Möglichkeiten von SAP CCM hören aber nicht bei der Vertriebspartnerabrechnung auf. SAP positioniert das Tool selber vor allem zur Abrechnung von Kunden, und Lieferantenboni. Aber auch zur Abrechnung von Lizenz- oder Patentgebühren, zur internen Kostenverrechnung oder zur Abrechnung von Zentralregulierungsgebühren. Die Möglichkeiten des Tools sind vielseitig.
Wenn Abrechnung mehr ist als nur eine Zahl
Bei der Westfalen AG übernehmen Vertriebspartner weit mehr als die reine Auslieferung. Sie verkaufen, beraten, beliefern Kunden und erbringen zusätzliche Services – und sind damit ein wichtiger Bestandteil von Vertrieb, Logistik und Customer Journey.
Mit der zunehmenden Komplexität der Vergütungsmodelle stellte sich eine entscheidende Frage: Wie lassen sich Fracht- und Provisionsabrechnungen transparent, nachvollziehbar und effizient abbilden?
Der Vortrag zeigt anhand des Praxisbeispiels der Westfalen AG, welche Herausforderungen bei komplexen Partnerabrechnungen entstehen können – und wie SAP CCM dabei unterstützt, gewachsene Abrechnungsprozesse näher am SAP-Standard abzubilden.
Praxisnaher Einblick statt Theorie
Was den Vortrag besonders spannend macht: Es geht nicht um eine rein technische Produktvorstellung. Stattdessen zeigt die Westfalen AG gemeinsam mit mindsquare anhand eines realen Szenarios, welche Fragen vor und während der Einführung von SAP CCM entstehen.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie sich bestehende Fracht- und Provisionsabrechnungen mit SAP Condition Contract Management neu abbilden lassen. Als Bestandteil des Settlement Managements bietet SAP CCM dafür die Möglichkeit, unterschiedliche Abrechnungs- und Vergütungslogiken stärker im SAP-Standard umzusetzen.
Am Praxisbeispiel der Westfalen AG wird deutlich, wie gewachsene Abrechnungslogiken neu gedacht werden können, wo Mehrwerte für Fachbereich und IT entstehen und warum Transparenz in der Partnerabrechnung ein entscheidender Faktor für effizientere Prozesse ist.
Mehr Transparenz für Unternehmen und Vertriebspartner
Komplexe Partnerabrechnung betrifft nicht nur interne Prozesse. Auch Vertriebspartner müssen nachvollziehen können, wie sich Abrechnungen zusammensetzen und welche Leistungen wie vergütet werden.
Hier kann SAP CCM einen spürbaren Unterschied machen: Abrechnungsprozesse werden einheitlicher, administrative Aufwände können reduziert und interne Ressourcen stärker auf wertschöpfende Themen fokussiert werden.
Das Praxisbeispiel zeigt, wie Unternehmen ihre Vertriebspartnerabrechnung nicht nur technisch modernisieren, sondern auch die Zusammenarbeit mit ihrem Partnernetzwerk zukunftssicherer gestalten können.
Für wen lohnt sich der Vortrag?
Der Vortrag ist besonders relevant für Unternehmen, die regelmäßig komplexe Abrechnungen durchführen – zum Beispiel mit Vertriebspartnern, Händlern, Dienstleistern oder anderen externen Partnerstrukturen.
Wenn Sie heute mit manuellen Excel-Prozessen oder historisch gewachsenen Eigenentwicklungen arbeiten, erhalten Sie einen praxisnahen Eindruck davon, ob und wie sich ihre Prozesse in SAP CCM abbilden lassen.
Erfahren Sie im Vortrag von Jan-Christian Kaspareit, wie moderne Vertriebspartnerabrechnung mit SAP Condition Contract Management aussehen kann – und warum sich ein genauer Blick auf das Thema gerade jetzt lohnt.
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Tim Lutz
Fachbereichsleiter Mindlogistik
info@mind-logistik.de
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