Jan-Christian Kaspareit
 - 2. November 2018

Ship and Debit: Vorteile mit SAP

„A Manual Ship and Debit Process is designed to fail“ – genau dieser Herausforderung wollen Anwender einer automatisierten Ship-and-Debit-Lösung mit SAP entgehen. Mit einer automatisierten Lösung für das Forderungsmanagement von Distributoren bzw. den Vertrieb des Produzenten haben Anwender z. B. die Möglichkeit, die Forderungen aus der Ship-and-Debit-Vereinbarung automatisiert zu erfassen.

Es müssen keine Anspruchsberechnung oder Lagerorganisation beim Distributor durchgeführt werden und die Rechnungs-/Anspruchsprüfung beim Produzenten läuft ebenso automatisch ab. Aber das sind nicht die einzigen Vorteile. In diesem Blogbeitrag haben wir die wichtigsten Vorteile eines automatisierten Ship-and-Debit-Prozesses für Sie zusammengestellt.

Checkliste: So finden Sie den richtigen Partner für Ihr SAP-CCS-Projekt

Was Sie bei der Auswahl eines Partners für Ihr SAP CCS Projekt beachten sollten.

Transparenz zum Endkunden

Produzenten haben bei dem automatisierten Ship-and-Debit-Prozess mehr Transparenz in Bezug auf den Endkunden. Der Produzent weiß also, wer sein Produkt tatsächlich benutzt und kann daraus Schlüsse ziehen, ob er z. B. selbst an den Kunden herantreten oder seine Bedürfnisse durch Optimierung besser erfüllen kann.

Verhinderung von Überzahlungen mit Ship and Debit

Die meisten Produzenten überzahlen die Distributoren um ca. 20%. Dies ist vor allem eine Folge manueller Eingriffe, bei denen die von Hand ausgeführte Berechnungen zu Ungenauigkeiten und ungerechtfertigten Zuschüssen führen. Darüber hinaus sind manuelle Prozesse nicht nur fehleranfälliger, sondern auch mit Verzögerungen verbunden. Dies führt dazu, dass die Vertriebspartner aufgrund der verzögerten Rückerstattung anhaltende Cashflow-Probleme haben. So können Unannehmlichkeiten zwischen Parteien entstehen.

Angereicherte Daten

Mit einer automatisierten Ship-and-Debit-Lösung können Unternehmen auf gut gepflegte Daten von direkten und indirekten Vertriebspartnern zugreifen und somit den eigenen Vertriebskanal verbessern. So kann an einzelne Endkunden gezielt herangetreten bzw. die Produkte optimiert werden.

Analyse des Kaufverhaltens

Die meisten Produzenten analysieren das Kaufverhalten und den Kaufzeitpunkt ihrer Partner und wissen so, wer ihre strategischen Wiederkäufer sind. Eine automatisierte Ship-and-Debit-Lösung konzentriert sich auf das Gesamtbild des Kunden und liefert Herstellern die Informationen, die sie benötigen, um intelligenter zu sein und Chancen frühzeitig vorherzusagen.

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Speicherung der Daten in SAP ERP

Die analysierten Daten können direkt in SAP ERP (Enterprise Resource Planning) gespeichert werden, ohne dass es zusätzliche Schnittstellen im Unternehmen gibt. So können alle Mitarbeiter auf das gleiche Modul zugreifen und verfügen über die gleichen Daten – in Echtzeit. Vertriebsmitarbeiter sind somit jederzeit in der Lage aktuelle Informationen und Auswertungen vom Kunden abzurufen.

Fazit

Die automatische Ausführung des Ship-and-Debit-Prozesses in SAP erleichtert Geschäftsprozesse und trägt außerdem dazu bei, diese effizienter zu gestalten. Haben Sie Fragen rund um das Thema? Unsere Mitarbeiter des Fachbereichs Mindlogistik helfen Ihnen gerne weiter – kontaktieren Sie uns einfach.

Jan-Christian Kaspareit

Mein Name ist Jan-Christian Kaspareit und ich bin der Fachbereichsleiter von Mindlogistik. Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit Logistiklösungen im SAP Umfeld.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie mich!



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